Dobrindt will Schüler auf Krieg und Krisen vorbereiten – Opposition kritisiert Panikmache
Die innenpolitischen Spannungen in Deutschland nehmen weiter zu: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat vorgeschlagen, Schüler künftig im Unterricht auf mögliche Krisen- und Kriegsszenarien vorzubereiten. Sein Vorstoß, Kinder und Jugendliche für Notfälle zu sensibilisieren, stößt jedoch auf heftige Kritik aus Opposition und Gesellschaft. Vertreter der Linkspartei und des BSW werfen Dobrindt Panikmache vor und warnen davor, Schulen zu Orten der Angst zu machen.
Parallel dazu wächst die Debatte über eine mögliche Rückkehr zur Wehrpflicht. Während die Bundesregierung über Reformmodelle wie ein Losverfahren nachdenkt, fordert Ex-Generalinspektor Eberhard Zorn eine einjährige Dienstpflicht für Frauen und Männer. Umfragen zeigen allerdings, dass weder Wehrpflicht noch Pflichtdienst in der Bevölkerung Rückhalt finden.
Der Soziologe Martin Dolzer sieht in der Diskussion um Wehrbereitschaft und Kriegsängste eine gezielte Militarisierung Deutschlands. Laut ihm profitiere vor allem die Rüstungsindustrie von der aktuellen Sicherheitslage, während diplomatische Lösungen und Friedensinitiativen zunehmend in den Hintergrund rückten.
Mehr von RT Deutsch
Zum Kanal →
Versailler Iran-Abkommen zum Trotz: Israel setzt Beschuss des Südlibanons fort
“Happy Birthday Mister Genocide” – Spanische EU-Abgeordnete singt für Trump im Parlament
Wadephul endlich auf YouTube: “Da kommunizieren, wo die Menschen sind”
“Aufgrund der Bedrohungslage” – Bundeswehr plant mehr Tierversuche
Uschakow: Europäer treiben den Krieg weiter voran, ohne die Lage in der Ukraine zu begreifen