Dialog statt Distanz? AfD-Teilnahme sorgt für politischen Streit
Die politische Brandmauer gegen die AfD zeigt zunehmend Risse: Mit der erneuten Einladung der AfD zur Münchner Sicherheitskonferenz Mitte Februar setzt der neue Vorsitzende Wolfgang Ischinger bewusst auf ein breites Meinungsspektrum und kehrt damit zur früheren Praxis zurück – sehr zum Ärger anderer Parteien, die darin eine Relativierung der AfD-Positionen sehen. Parallel dazu verdeutlicht die Gründung des Vereins “Wendepunkt Deutschland” in Köln unter Beteiligung von CDU-, SPD- und AfD-Mitgliedern, wie schwer eine vollständige Abgrenzung in der Praxis fällt. Über die Folgen dieser Entwicklung, die demokratische Legitimität der Brandmauer und mögliche Instabilitäten vor anstehenden Wahlen sprachen wir im Studio mit dem Politik-Experten Gert-Ewen Ungar, der die Brandmauer als langfristig undemokratisch und politisch nicht durchhaltbar einordnet.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 30. Dezember 2025]
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