Deindustrialisierung: “Stahlschock” könnte jährlich 50 Milliarden Euro Wertschöpfung kosten
Im Kanzleramt trifft sich am Donnerstag die Bundesregierung mit Ländern und Branchenvertretern zum Stahlgipfel, um Wettbewerbsfähigkeit, Energiepreise und “Resilienz” der deutschen Stahlindustrie zu beraten. Eine Umfrage unter Industrieunternehmen zeigt vermehrte Investitionsverlagerungen ins Ausland; Ökonomen der Uni Mannheim warnen vor einem möglichen “Stahlschock” mit bis zu 50 Milliarden Euro Wertschöpfungsverlust jährlich.
Politisch fordern NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst Entlastungen, Linken-Chefin Ines Schwerdtner ein großes Investitionsprogramm. AfD-Chefin Alice Weidel gibt der Energiepolitik die Schuld an der Krise. Vizekanzler Lars Klingbeil drängt hingegen auf strengere EU-Sanktionen und die Aussetzung russischer Stahlimporte.
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