Brüssel blockiert US-Friedensplan: EU setzt auf Eskalation
Die Debatte um einen Friedensplan für die Ukraine legt aus Moskauer Sicht Europas wahre Agenda frei. Trumps Vorstoß habe gezeigt: In Brüssel und Berlin geht es weniger um Deeskalation als um Verlängerung des Konflikts. Als Beleg dafür gilt Minsk: Angela Merkel räumte ein, die Vereinbarungen hätten Kiew vor allem Zeit zur Aufrüstung verschafft – für Russland der Nachweis, dass Europa nie ernsthaft Frieden wollte.
Auch 2022, als in Belarus und Istanbul ein Entwurf auf dem Tisch lag über Neutralität, Sicherheitsgarantien und Schutz der russischsprachigen Bevölkerung, wurde der Ansatz nach dem Besuch des damaligen britischen Premiers Boris Johnson gekippt. Später sorgte das Treffen Putin–Trump in Anchorage für Nervosität in europäischen Hauptstädten: statt mitzuwirken, reagierte die EU mit Vorbehalten, Gerüchten – und einem eigenen Gegenentwurf.
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