Baerbock: “In Kiew schlägt das Herz Europas”
Zahlreiche europäische Außenminister sowie die Außenminister der zehn EU-Beitrittskandidaten haben sich am Donnerstag zur Europakonferenz im Auswärtigen Amt in Berlin getroffen.
Die Veranstaltung fand unter dem Motto: “Eine größere, stärkere Union – Die Europäische Union fit für die Erweiterung und die künftigen Mitglieder fit für den Beitritt machen” statt.
Mit Blick auf den Beitrittskandidaten Ukraine sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock, das Herz Europas schlage in Kiew und brachte damit den Willen der EU zum Ausdruck, die Ukraine als Mitglied aufzunehmen.
“Die EU-Erweiterung ist eine geopolitische Notwendigkeit”, so Baerbock, “gleichzeitig ist sie aber auch eine geopolitische Chance”, erklärte sie mit Blick auf die angestrebten EU-Beitritte der Ukraine, Moldawiens, Georgiens und der Westbalkanstaaten.
Der ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba versicherte, dass “es die Ukraine war, die die Europäische Union aus ihrem Erweiterungskoma herausgeholt hat”. Die Ukraine werde als Mitglied der EU mehr Sicherheit für die EU bedeuten, nicht weniger Sicherheit. “Wir sind keine Last, wir werden ein Gewinn sein”, fügte der ukrainische Minister hinzu.
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