Arbeitslosigkeit nimmt deutlich zu – Ökonom spricht von verdeckter Zahl
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar auf über drei Millionen gestiegen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit nahm die Arbeitslosigkeit um 177.000 auf rund 3,085 Millionen zu – der höchste Januarwert seit fast zwölf Jahren. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,4 Punkte auf 6,6 Prozent.
Die Behörde verweist vor allem auf saisonale Effekte durch die Winterpause, zugleich bleibt die Dynamik am Arbeitsmarkt gering. Auch das IAB-Arbeitsmarktbarometer sank leicht. Zudem ging die Zahl der gemeldeten offenen Stellen zurück, was die Jobsuche – besonders für Berufseinsteiger – weiter erschwert.
Im Interview mit RT DE sagte der Ökonom Dr. Eike Hamer, die offizielle Arbeitslosenzahl bilde die Lage nur unvollständig ab. Er verwies auf mehrere Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter, die von staatlichen Leistungen leben, und machte vor allem politische und strukturelle Faktoren für die Entwicklung verantwortlich.
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