Analyse zeigt: Auch Hochgebildete rutschen in den Abstieg
Ein Hochschulabschluss schützt in Deutschland immer weniger vor Armut und Arbeitslosigkeit: Laut Daten des Statistischen Bundesamtes sind rund 1,9 Millionen hochqualifizierte Menschen armutsgefährdet – 350.000 mehr als 2022. Die Zahlen, abgefragt vom Bündnis Sahra Wagenknecht, zeigen zugleich einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosenquote unter Akademikern, die 2025 erstmals über der von der Bundesagentur für Arbeit definierten Vollbeschäftigungsmarke liegt, mit besonders hohen Werten in Berlin. Die BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht macht die Wirtschafts- und Sparpolitik der Bundesregierung dafür verantwortlich. Auch der Gastforscher am Institut für konservative Wirtschaftspolitik, Konstantin Schink, sieht die Ursachen in der anhaltenden Rezession sowie in einem strukturellen Ungleichgewicht zwischen Hochschulbildung und Arbeitsmarkt und warnt, dass ohne Kurswechsel Abstieg und Armut weiter zunehmen werden.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 21. Februar 2026]
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