47. Jahrestag der Revolution: Iran setzt auf Diplomatie – zugleich auf Eskalation vorbereitet
Im Iran ist heute zum 47. Mal des Endes der Monarchie und des Sieges der Revolution gedacht worden. Der Jahrestag stand nach Angaben aus Teheran im Zeichen erhöhter regionaler Spannungen, unter anderem wegen US-Militäreinsätzen in der Region und einer befürchteten Eskalation. Bei Kundgebungen betonten Teilnehmer ihre Loyalität zur Islamischen Republik und erklärten, das Land notfalls verteidigen zu wollen.
Der iranische Außenminister sagte in einem Interview, Teheran sei zu einer diplomatischen Lösung bereit, zugleich aber auf jede neue Aggression vorbereitet. Zugleich warf er dem israelischen Ministerpräsidenten vor, Diplomatie zu sabotieren und die USA in einen Konflikt mit Iran hineinziehen zu wollen. Außerdem betonte er, beim letzten Angriff der USA und Israels hätten mehr als 120 Staaten diesen verurteilt und Solidarität mit Iran bekundet.
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