Westjordanland: Tod eines Säuglings wirft Licht auf Blockaden für Rettungskräfte
Ein vier Monate altes palästinensisches Baby ist im Westjordanland verstorben, weil es aufgrund von Verzögerungen an einem militärischen Kontrollpunkt nicht rechtzeitig ein Krankenhaus erreichen konnte. Nach Angaben von Angehörigen und Sanitätern wurde dem gerufenen Krankenwagen trotz des akuten Notfalls die Durchfahrt verweigert, sodass das Kind noch vor Ort verstarb.
Dieser Vorfall steht exemplarisch für die anhaltenden Erschwernisse des palästinensischen Rettungsdienstes in der Region: Zahlreiche Straßensperren und Kontrollpunkte beeinträchtigen und verzögern die medizinische Notfallversorgung dort regelmäßig.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 15. Juli 2026]
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