Industrie in der Krise: Hunderttausende Arbeitsplätze verloren
Die deutsche Industrie steckt weiter in einer tiefen Krise: Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ist die Zahl der Industriebeschäftigten im Jahr 2025 auf 6,6 Millionen gefallen – der niedrigste Stand seit zehn Jahren. Allein in den vergangenen sechs Jahren gingen im verarbeitenden Gewerbe 420.000 Arbeitsplätze verloren.
Viele Unternehmen halten sich bei Neueinstellungen zurück und besetzen frei werdende Stellen nicht nach. Zugleich schrumpft der frühere Lohnvorsprung der Branche. Im Gespräch mit RT DE erklärt Dr. Reiner Osbild, Gastforscher am Institut für Konservative Wirtschaftspolitik (IKW), dass eine klare Deindustrialisierung stattfinde. Er warnt vor erheblichen Folgen für die Volkswirtschaft sowie vor einer wachsenden Abwanderung junger Fachkräfte.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 19. Juni 2026]
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