Wirtschaftsflaute: Ökonomen werfen Bundesregierung unzureichende Reformen vor
Führende Wirtschaftsexperten haben Zweifel an der Reformpolitik der Bundesregierung geäußert. Der Präsident des DIW Berlin, Marcel Fratzscher, forderte ein umfassendes Reformpaket aus Steuer-, Renten- und Sozialreformen. Die bisherigen Maßnahmen der Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz seien nicht ausreichend.
Auch der Präsident des ifo Institut, Clemens Fuest, kritisierte widersprüchliche wirtschaftspolitische Entscheidungen. Experten sehen zudem eine zunehmende Belastung des Arbeitsmarktes. Die Arbeitslosenquote stieg im April auf 6,4 Prozent.
Der Ökonom und Blogger Konstantin Schink erklärte im Interview, Deutschland befinde sich weiterhin in einer Wirtschaftskrise. Die angekündigten Reformen würden die Lage nicht verbessern.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 18. Mai 2026]
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