Verklappung von Fukushima-Wasser – Hunderte Japaner demonstrieren in Tokio gegen Regierungspläne
In Japan hat der Betreiber des zerstörten Kernkraftwerks Fukushima 7.800 Tonnen radioaktives Kühlwasser in den Pazifik geleitet. Hunderte Demonstranten, die darin eine Gefahr für die Umwelt sehen, haben am Montag in Tokio dagegen protestiert.
China kündigte bereits ein Einfuhrverbot für Meeresfrüchte aus Japan an, um das Risiko einer radioaktiven Verseuchung von Lebensmitteln zu vermeiden. Nach Angaben des Betreibers TEPCO werden die Abwässer behandelt, um radioaktive Inhalte auf ein erträgliches Niveau zu reduzieren.
Eine Untersuchung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) ergab, dass die radioaktive Freisetzung mit den internationalen Sicherheitsstandards “im Einklang” stehe und “vernachlässigbare” Auswirkungen auf Mensch und Umwelt habe. Im Kernkraftwerk Fukushima kam es nach einem Erdbeben der Stärke 9,0 und einem anschließenden Tsunami im Jahr 2011 zu einer katastrophalen Kernschmelze.
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