US-Kriegsschiffe vor Venezuela: Maduro wirft USA Pläne zum Regierungswechsel vor
Venezuelas Regierung hat den USA vorgeworfen, die Souveränität des Landes zu verletzen und einen Regierungswechsel vorzubereiten. Vizepräsidentin Nelsi Rodríguez sprach in Caracas von einer „fabrizierten Erzählung“ nach dem Vorbild des Irakkriegs. Hintergrund ist die verstärkte Präsenz der US-Marine in der Karibik: Medienberichten zufolge wurden mindestens sieben Kriegsschiffe vor die venezolanische Küste entsandt, offiziell zum Kampf gegen Drogenkartelle.
Innenminister Diosdado Cabello rief die Bevölkerung angesichts der Spannungen zur Wachsamkeit auf, betonte aber, Venezuela wolle keine Eskalation. Präsident Nicolás Maduro bezeichnete die US-Flottenbewegungen als reale Bedrohung und warf Washington vor, unter dem Deckmantel der Drogenbekämpfung auf Venezuelas Rohstoffe abzuzielen.
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