“Umstritten”: Ein Kampfbegriff im politischen Diskurs – Roberto De Lapuente & Marcus Klöckner
Wer sich heutzutage jenseits der herrschenden Narrative des polit-medialen Komplexes äußert, gilt schnell als “umstritten”. Sei es der ehemalige “NDR”-Redakteur Patrik Baab, der es “wagte”, sich ein eigenes Bild des Ukraine-Krieges zu machen, die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot, die ihre Zweifel am Diskurs zur Zeit der Corona-Krise äußerte, oder der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen, der schon seit je her die gesellschaftspolitischen Zustände kritisiert. Sie alle eint, dass sie von den gängigen Medien als “umstritten” bezeichnet werden und daher mit beruflichen Sanktionen zu kämpfen haben.
Mit diesem Phänomen haben sich die beiden Journalisten Marcus Klöckner und Roberto De Lapuente beschäftigt, woraus ein Buch entstanden ist. Im Interview beleuchten die beiden die Hintergründe zur Entstehung des Buches und werfen einen Blick auf die Mechanismen der Massenmedien, die Abweichler diffamieren und diskreditieren.
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