Tusk: Gebietsabtretungen an Russland dürfen nicht ohne die Ukraine entschieden werden
Vor dem für den 15. August in Alaska geplanten Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin hat Polens Ministerpräsident Donald Tusk am Montag deutlich gemacht, dass territoriale Zugeständnisse an Russland in möglichen Friedensverhandlungen ohne Beteiligung Kiews nicht akzeptabel seien.
Tusk warnt dabei: “Wir alle wissen bereits – das ist auch die Einschätzung der USA und anderer NATO-Staaten –, dass Russland für die Staaten unserer Region, und besonders für Polen, in den kommenden Jahren eine Herausforderung, ja sogar eine Bedrohung darstellen wird. Deshalb dürfen wir nicht zulassen, dass Russland aus diesem Konflikt gestärkt hervorgeht und glaubt, man könne ohne Folgen Grenzen verletzen oder fremdes Gebiet erobern.”
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