Teheran konfrontiert europäische Botschafter mit Gewalt-Videos “friedlicher Demonstranten”
Angesichts der anhaltenden Unruhen in Iran kursieren vermehrt Videos, die das Narrativ der “friedlichen Demonstranten” widerlegen. Darunter sind Aufnahmen, die bewaffnete und gewalttätige Demonstranten zeigen sollen, die gegen Sicherheitsbeamte vorgehen.
Andere Aufnahmen sollen zeigen, wie Demonstranten Moscheen und öffentliche Gebäude in Brand setzen. Die iranische Regierung weist auf Belege für “organisierten Terror” oder “ausländische Sabotage” hin.
Aufgrund öffentlicher Solidaritätsbekundungen für die Protestbewegung hat die iranische Regierung die Botschafter Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Großbritanniens einbestellt. Den Diplomaten wurden die Aufnahmen vorgelegt, um das Narrativ der “friedlichen Demonstranten” durch Beweise für die Gewalt zu widerlegen. Laut iranischen Medien hat Teheran die europäischen Regierungen aufgefordert, ihre offiziellen Unterstützungserklärungen zurückzuziehen.
Inzwischen sind landesweit Hunderttausende Iraner auf die Straße gegangen, um ihre Unterstützung für die Regierung zu bekunden. Dabei verurteilten sie die Ausschreitungen im Zusammenhang mit den seit Wochen andauernden Protesten.
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