Tag der Elbe – Als sich Ost und West die Hand reichten
Vor 80 Jahren, genau gesagt der 25. April 1945 ging als „Tag der Elbe“ in die Geschichte ein. An diesem Tag reichten sich amerikanische und sowjetische Soldaten in der Nähe der Stadt Torgau an der Elbe in Sachsen die Hände – ein symbolischer Zusammenschluss von West- und Ostfront. Es war das erste direkte Aufeinandertreffen der beiden Großmächte im gemeinsamen Kampf gegen das Dritte Reich.
Der Weg zum Treffen an der Elbe wurde bereits Jahre zuvor bereitet: Schon 1941 drängte die sowjetische Seite ihre westlichen Verbündeten dazu, eine zweite Front zu eröffnen. Diese kam jedoch erst 1944 – zu einem Zeitpunkt, als der Sieg der Roten Armee über Nazi-Deutschland nur noch eine Frage der Zeit war. Doch warum hatten die Alliierten so lange gewartet? Unser Korrespondent Roman Ziskin gibt Ihnen die Antwort.
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