Stacheldrahtzaun an ukrainischer Grenze: “Wer will mir erzählen, dass wir nicht in einem KZ leben?”
Am Mittwoch sind in den russischen sozialen Netzwerken Aufnahmen eines Mannes an der ukrainisch-moldawischen Grenze aufgetaucht. Der Ukrainer filmt drei Reihen Stacheldrahtzaun, die die beiden Länder trennen, und fragt: “Wer will mir erzählen, dass wir nicht in einem Konzentrationslager leben?” Sarkastisch fügt er hinzu: “Freie Ukraine. Unabhängig.” Der genaue Ort und das Datum der Aufnahmen konnten nicht verifiziert werden.
Seit Beginn des Ukraine-Krieges herrscht Kriegsrecht im Land und Männer im wehrpflichtigen Alter können nur noch in Ausnahmefällen ausreisen. Mangels Freiwilligen muss das ukrainische Militär zunehmend seine Verluste mit Zwangsrekrutierten ersetzen, wodurch vermehrt Fluchtversuche über die grünen Grenzen in die EU-Staaten oder auch nach Moldawien festgestellt wurden. Der ukrainische Grenzschutz hat deswegen auch an seinen Westgrenzen Stacheldrahtzäune errichtet, um die Männer an der Flucht zu hindern.
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