Sicherheitsgarantien ohne Moskau? Peskow nennt Kurs von Kanzler Merz “aussichtslos”
Bundeskanzler Friedrich Merz hält weiterhin daran fest, dass Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach einem Waffenstillstand allein von Kiew und seinen westlichen Partnern ausgestaltet werden – ohne ein Mitspracherecht Moskaus. Auf der Abschlusspressekonferenz der “Koalition der Willigen” in Paris betonte er am Montag diesen Kurs. Dabei verwies er auf die jüngst beim NATO-Gipfel in Ankara vereinbarten Finanzzusagen von jeweils über 70 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027.
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erteilte dieser Strategie am Dienstag eine klare Absage. Er bezeichnete das europäische Vorgehen als “aussichtslos”, da eine stabile Friedensordnung zwingend alle Kernakteure einbinden müsse. Sollten die Europäer so weiterverfahren, schließe dies laut Peskow jede europäische Mitsprache beim eigentlichen, künftigen Friedensprozess kategorisch aus.
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