Sacharowa über westliche Politik: So eine Dichotomie, so eine bipolare Störung habe ich noch nie gesehen
Die hohe Vertreterin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat in einem Interview mit Oksana Boyko von der RT-Sendung “Worlds Apart” dem politischen Establishment im Westen eine Dichotomie und eine bipolare Störung attestiert. Diese Störung beziehungsweise die zwei Gesichter würden sich tagtäglich in den schönen Reden und der tatsächlichen Realität zeigen, wie zum Beispiel in der Genderpolitik oder der Verharmlosung von Uranmunition, sagte Sacharowa.
Als Beispiel nannte sie, dass die europäischen Länder trotz aller gegenteiligen Beteuerungen nach wie vor die Hauptabnehmer von russischem Flüssiggas seien. Aber auch die USA verhielten sich ähnlich, während sie sich überall auf der Welt als die fortschrittlichste Nation überhaupt präsentierten, aber im eigenen Land die Städte in Müll- und Drogenkrisen erstickten.
Sie selbst sei völlig erschrocken über die Zustände gewesen, als sie nach einigen Jahren wieder New York besucht habe.
“Da fragt man sich: Moment mal, sind das die USA, die der ganzen Welt sagen, wie man leben soll? Die kriegen nicht mal ihre Innenstädte in den Griff”, so die Vertreterin des russischen Außenministeriums.
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