Russisches Ermittlungskomitee stuft Explosionen als Terrorakt ein – Baby unter den Opfer
Am Dienstag hat das russische Ermittlungskomitee die Ergebnisse seiner Ermittlungen zu den gesprengten Eisenbahnbrücken bei Brjansk und Kursk vorgestellt. Die Zerstörung von Bahnanlagen und Brücken in den Regionen Brjansk und Kursk wird als terroristischer Akt eingestuft.
Laut der Sprecherin des Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, habe das Kiewer Regime die Aktionen so geplant, dass Hunderte Zivilisten getroffen würden. “Bei den Terroranschlägen gab es sieben Todesopfer, 113 Menschen, darunter auch Kinder, wurden verletzt und werden medizinisch versorgt”, erklärte Petrenko.
Ein vier Monate altes Baby wurde mit diversen Verletzungen in die Roschal-Kinderklinik nach Moskau geflogen. Auch sein siebenjähriger Bruder wird mit einem Schädel-Hirn-Trauma und einer Schulterfraktur in der Kinderklinik behandelt. Die Mutter der beiden, die als Ärztin in einem Kinderhospiz arbeitete, hat den Terroranschlag nicht überlebt.
Der Lokführer im Zug bei Brjansk, Pawel Mischin, ergriff alle erdenklichen Maßnahmen, um den Schaden zu minimieren. Dafür opferte der 34-Jährige sein Leben. Durch seine Tat rettete er nicht nur Hunderte Passagiere, sondern auch seinen Maschinisten, dem er zuvor befahl, im Maschinenraum Schutz zu suchen. Pawel hinterlässt zwei kleine Töchter, die jüngste ist sechs Jahre alt.
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