Russischer Vize-Außenminister: Eurasische Wirtschaftsunion baut Handel mit globalem Süden aus
Im Vorfeld des Tages der Eurasischen Wirtschaftsunion hat der stellvertretende russische Außenminister Alexander Pankin die wirtschaftliche Entwicklung des Staatenbundes hervorgehoben. Nach seinen Angaben habe sich das Handelsvolumen innerhalb der Eurasischen Wirtschaftsunion seit 2014 verdoppelt. Grundlage dafür seien der gemeinsame Zollraum sowie die Freizügigkeit von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitskräften.
Pankin erklärte zudem, die Union orientiere sich angesichts westlicher Sanktionen zunehmend an Ländern des globalen Südens. Der Anteil des Handels mit Staaten Asiens, Afrikas und Lateinamerikas liege inzwischen bei 75 Prozent. Gleichzeitig sei der Anteil westlicher Länder am Außenhandel der Union deutlich zurückgegangen. Russland prüfe derzeit neue Handelsabkommen unter anderem mit Indien und Tunesien.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 27. Mai 2026]
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