“Rückgabe” der Benin-Bronzen: Baerbocks Prestigeakt und die Folgen der umstrittenen Entscheidung
Die Rückgabe der Benin-Bronzen aus deutschen Museen an Nigeria wurde von Außenministerin Annalena Baerbock als historischer Schritt gefeiert. Doch nun sorgt eine Enthüllung für Empörung: Der damalige nigerianische Präsident hat die wertvollen Kunstwerke kurz vor Ende seiner Amtszeit an eine Privatperson übertragen.
Zwar gibt nun die nigerianische Museumskommission an, dass die Objekte gesichert und ausgestellt werden würden, doch ob sie jemals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, ist fraglich. Kritiker werfen Baerbock vor, mit der Übergabe vor allem Symbolpolitik betrieben zu haben, ohne sicherzustellen, dass die Bronzen tatsächlich im öffentlichen Interesse bleiben.
Im Gespräch mit RT DE erklärt der Autor und Übersetzer Alexander Nitzberg, dass eine Aktion wie die von Baerbock die Geschichte weder korrigieren noch ungeschehen machen kann.
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