Ricarda Lang nach Landtagswahl: “Wir sollten über eine Kanzlerkandidatur nicht mehr nachdenken”
Bei der Pressekonferenz des Bündnis 90/Die Grünen zu den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen zeigte sich die Bundesvorsitzende Ricarda Lang ungewohnt selbstkritisch. Auf die Frage, welche Schuld sie am Regierungshandeln der Ampelkoalition am Ausgang der Wahlen sieht, antwortete sie, dass die Regierung es nicht geschafft habe, den Menschen die notwendige Stabilität zu geben. “Ich glaube, dass wir das nicht gut hinbekommen, den Menschen eine gewisse Stabilität zu geben”, so die Bundesvorsitzende.
Auch zur Frage, wie es in Anbetracht der Wahlen in Sachsen und Thüringen um eine mögliche Kanzlerkandidatur eines Grünen-Politikers steht, nahm Lang Stellung: “Wir erleben hier eine historische Zäsur, ich glaube, es ist jetzt nicht der Punkt, an dem wir Grüne über eine Kanzlerkandidatur für das nächste Jahr reden sollten, sondern erst mal mit diesem Ergebnis umgehen sollten.”
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