Putin: Bisherige Maßnahmen im Kampf gegen Ölpest nicht ausreichend
Die Ölverschmutzung im Schwarzen Meer nach dem Tankerunglück im Dezember hat sich für Russland zur größten ökologischen Herausforderung der letzten Jahre zugespitzt, sagte Präsident Wladimir Putin bei der Regierungssitzung am 9. Januar. Er wies an, eine föderale Zentrale für Notfallmaßnahmen einzurichten, die direkt vor Ort arbeiten soll. Nach Ansicht des Staatschefs werde derzeit noch nicht genug getan, um die durch die Ölkatastrophe verursachten Schäden zu minimieren.
Zur Erinnerung: Am 15. Dezember verunglückten zwei Tanker mit insgesamt mehr als 9.000 Tonnen Öl an Bord in der Nähe der Straße von Kertsch. Ein großer Teil der Ölprodukte lief ins Meer und erreichte die Küsten der Krim und der Region Krasnodar. Kurz nach der Schiffshavarie wurde angesichts der Verschmutzung der Strände durch Ölprodukte eine lokale Notstandsregelung eingeführt, die Ende Dezember zu einer föderalen Regelung hochgestuft wurde.
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