Professor Marandi: Westen würde sogar Atomwaffeneinsatz Israels gegen Iran rechtfertigen
Vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen zwischen Israel und Iran hat der US‑Jurist Andrew Napolitano mit Seyed Mohammad Marandi, der einst als Medienberater im iranischen Atomverhandlungsteam tätig war, gesprochen. Marandi bestätigte, dass Iran im Besitz umfangreicher, streng geheimer Dokumente über Israels Nuklearprogramm sei. Diese belegen demnach unter anderem, dass auch westliche Staaten – vor allem europäische – an dessen militärischer Weiterentwicklung mitgewirkt hätten. Sollte es eines Tages dazu kommen, dass “die Verrückten in Tel Aviv” Atomwaffen einsetzen, werde der Westen – Medien eingeschlossen – dies voraussichtlich rechtfertigen, sagte Marandi.
Ferner wies er auf die anhaltende Behauptung hin, Iran strebe nach Atomwaffen. Diese werde seit Jahrzehnten, insbesondere vom israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, verbreitet und sei eine “Lüge”. Iran verfüge weder über Atomwaffen noch plane es deren Herstellung; laut Marandi habe selbst die US-Regierung eingeräumt, dass Iran seit dem Jahr 2003 kein Atomwaffenprogramm verfolge. Kürzlich habe auch Tulsi Gabbard, derzeit Direktorin der US-Nachrichtendienste (DNI), diese Einschätzung bestätigt. Zudem habe die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) nie Hinweise auf ein iranisches Atomwaffenprogramm gefunden, betonte er.
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