“Praxisfremd”: Sixt und VDA schießen gegen EU-Plan zum Verbrenner-Verbot
Die EU-Kommission plant ab 2030 ein Verbrennerverbot für Mietwagenanbieter und Firmenflotten: Neu angeschafft werden dürften dann nur noch emissionsfreie Fahrzeuge – betroffen wären rund 60 % der Neuzulassungen. Der Vorschlag soll bereits im Sommer vorgelegt und ins Parlament eingebracht werden.
Noch vor der offiziellen Präsentation stößt das Vorhaben auf breite Kritik: Das Bundesverkehrsministerium lehnt die Initiative laut Medienberichten kategorisch ab. Sixt-Vorstand Nico Gabriel nennt das Verbot “praxisfremd”, der Verband der Automobilindustrie verweist auf eine unzureichende Ladeinfrastruktur.
Der Automobilwirtschaftler Prof. Stefan Reindl warnt vor steigenden Fuhrpark- und Mietwagenkosten, die Unternehmen im globalen Wettbewerb schwächen könnten. Politisch wird mit heftigen Debatten gerechnet.
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