“Noch nie da gewesene Schäden” – Verheerende Waldbrände in Südkorea
Im Südosten Südkoreas wüten seit knapp einer Woche verheerende Waldbrände. Allein seit Dienstag sind Medienberichten zufolge 16 Menschen ums Leben gekommen. Schon am Wochenende waren vier Einsatzkräfte im Kampf gegen die Flammen gestorben.
Das Feuer war am Freitag, 21. März, rund 250 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Seoul ausgebrochen. Nach vorläufigen Angaben haben die Brände 43.000 Hektar Land und mehrere historische Stätten zerstört. Auch ein jahrhundertealter buddistischer Tempel fiel den Flammen zum Opfer.
Dürre und trockene Winde haben nach Angaben der Behörden die Ausbreitung der Brände begünstigt. Mehrere Brände seien noch im Gange. Mehr als 6.700 Feuerwehrleute sind derzeit im Einsatz.
Die südkoreanische Regierung sprach von “noch nie da gewesenen Schäden”. Vier Landkreise wurden zum Katastrophengebiet erklärt. Lokalen Medienberichten zufolge handelt es sich um die drittgrößten Waldbrände in der Geschichte des Landes.
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