“Nazi-Instinkte treten wieder offen zutage” – Lawrow erhebt schwere Vorwürfe gegen Berlin
Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem weißrussischen Amtskollegen Maxim Ryschenkow in Minsk Deutschland scharf angegriffen. Er warf Berlin vor, die Geschichte umzudeuten und gefährliche Muster der Vergangenheit zu wiederholen.
Dabei verwies Lawrow auf Bundeskanzler Friedrich Merz, der mögliche Zugeständnisse an Russland mit der Beschwichtigungspolitik gegenüber Hitler gleichgesetzt habe. Zudem kritisierte er die Ankündigung des deutschen Außenministers Johann Wadephul, den “Erfahrungsaustausch” zwischen der Bundeswehr und den ukrainischen Streitkräften auszuweiten.
Dass Kämpfer in der Ukraine offen NS- und faschistische Symbolik zeigen, kommentierte Lawrow entsprechend: “Deutschland sehnt sich offenbar nach den Nazi-Emblemen und Nazi-Gepflogenheiten zurück, die heute in der ukrainischen Armee und in den sogenannten nationalistischen Bataillonen der Ukraine offen zutage treten.”
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