Nach Vergewaltigung 10-jähriger Irin: Protest gegen Migration eskaliert
Etwa 1.000 Demonstranten protestierten am Dienstag vor dem Citywest Hotel in einem Vorort von Dublin gegen die Migrationspolitik der Regierung.
Viele der Demonstranten waren mit Feuerwerkskörpern, Steinen und Glasflaschen bewaffnet, die sie gegen die Polizei einsetzten. Die Straßenschlacht mit der Polizei dauerte etwa zwei Stunden und führte zu sechs Festnahmen.
Auslöser des Aufruhrs war die mutmaßliche Vergewaltigung eines 10-jährigen irischen Mädchens. Die Vergewaltigung des Mädchens soll neben dem Gelände des Hotels, das als Asylunterkunft dient, stattgefunden haben. Nachdem bekanntgeworden war, dass gegen einen 26-jährigen Afrikaner in dem Fall Anklage erhoben wurde, eskalierten die Proteste. Der Mann soll vor sechs Jahren nach Irland gekommen sein. Seit März liegt eine Abschiebeverfügung gegen ihn vor.
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