Merz: “Es kann keinen Frieden geben, der Russland belohnt”
In einem Interview mit der “ARD” am Sonntag hat Bundeskanzler Friedrich Merz vor Alleingängen im Hinblick auf das geplante Treffen von Russlands Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump zum Ukraine-Krieg gewarnt.
Er pochte dabei darauf, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in das Spitzengespräch eingebunden wird und dass keine Entscheidungen “über die Köpfe der Europäer und Ukrainer hinweg” in Bezug auf territoriale Fragen getroffen werden.
“Es kann keinen Frieden geben, der russisches, aggressives Vorgehen belohnt und möglicherweise weiteres Vorgehen ermutigt”, so der CDU-Politiker.
Merz’ Äußerungen stießen in den sozialen Medien auf harsche Kritik. Der Finanzexperte und pensionierte Professor für Öffentliche Finanzen an der Universität Hannover, Stefan Homburg, kommentierte auf X: “Sie haben irrational auf den ‘Endsieg’ über Russland gesetzt, werden jetzt mit der Realität konfrontiert und haben Angst, dass Ihr komplettes Versagen in der Wirtschafts-, Finanz-, Sozial- und Außenpolitik nun auch der Letzte begreift.”
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