Magyar erteilt Merz klare Absage: “Ungarn wird keine Waffen an die Ukraine liefern”
Ungarn plant keine Änderung seiner außenpolitischen Haltung und wird der Ukraine keine militärische Unterstützung in Form von Waffenlieferungen oder der Entsendung von Soldaten leisten. Dies erklärte der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar am 2. Juni.
Die Erklärung erfolgte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin. Der ungarische Regierungschef betonte, dass die Haltung Budapests trotz innerpolitischer Veränderungen im Land unverändert bleibe.
Gleichzeitig rechnet Magyar damit, dass es ihm bald gelingen wird, eine Einigung in der Frage der ungarischen Minderheit in der Westukraine zu erzielen. Wie er erklärte, müssten die Rechte nationaler Minderheiten in einem Land, das den Beitritt zur Europäischen Union anstrebt, uneingeschränkt gewahrt werden, einschließlich des Rechts auf die Verwendung der Muttersprache in Schulen, Behörden oder bei kulturellen Veranstaltungen.
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