Londoner Gericht entscheidet: Assange darf vorerst nicht an die USA ausgeliefert werden
Der WikiLeaks-Gründer Julian Assange darf gegen einen Beschluss Großbritanniens zu seiner Auslieferung an die USA in Berufung gehen. Das hat der High Court in London am Dienstag beschlossen, wodurch Assange zunächst nicht an die USA ausgeliefert wird. Dort drohen dem Whistleblower bis zu 175 Jahre Haft wegen Spionage.
Der seit Jahren unter unmenschlichen Bedingungen in London Festgesetzte, davon fast fünf Jahre in dem Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh, wird demnach weiterhin getrennt von seiner Familie in Haft bleiben. Assange ist seit 2019 in dem Hochsicherheitsgefängnis inhaftiert, nachdem Ecuador sein Recht auf politisches Asyl widerrufen und der britischen Polizei erlaubt hatte, ihn in der Botschaft Ecuadors in London festzunehmen.
Mehr dazu: https://gegenzensur.rtde.life/europa/200604-julian-as..
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