Lawrow zum UN-Zukunftspakt: “Unsere Zukunft darf nicht von westlichen Lobbyisten erfunden werden”
Eine Entscheidung über die Zukunft der Völker der Welt könne nicht “in einem Reagenzglas unter Beteiligung des UN-Sekretariats und westlicher Lobbyisten erfunden werden”, sagte Russlands Außenminister Sergei Lawrow am Mittwoch beim G20-Außenministertreffen in New York zur Verabschiedung des UN-Zukunftspakts.
“Es ist wichtig, die Entscheidung in dieser Frage auf dem Verhandlungsweg zu treffen und einen Interessenausgleich anzustreben. Ich möchte daran erinnern, dass es bei der Ausarbeitung des Zukunftspakts nicht eine einzige Verhandlungsrunde mit allen Delegationen gegeben hat. Dieser Fall steht alleinig da”, betonte der russische Minister.
Darüber hinaus forderte Lawrow, die Welthandelsorganisation wieder voll funktionsfähig zu machen: “Die ganze Aufmerksamkeit und die Ressourcen der internationalen Institutionen und des Westens werden von der Ukraine beansprucht.”
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