Krise der E-Mobilität: Bundesverband meldet Insolvenz an
Die Elektromobilität in Deutschland gerät zunehmend unter Druck. Der Bundesverband E-Mobilität, der rund 450 Unternehmen mit über einer Million Beschäftigten vertritt, hat Insolvenz angemeldet. Zu den Mitgliedern zählen neben Autobauern wie Kia und Mitsubishi vor allem mittelständische Zulieferer und Infrastrukturunternehmen. Die Lage spitzt sich branchenweit zu: Der Absatz reiner Elektroautos ist im Jahr 2024 um 27 Prozent eingebrochen, der Marktanteil sank auf 13,5 Prozent.
Umfragen zeigen zudem eine wachsende Skepsis in der Bevölkerung: Laut mobile.de lehnen über 60 Prozent der Befragten den Kauf eines E-Autos ab. Experten wie der Ökonom Eike Hamer warnen vor einer einseitigen politischen Förderung der E-Mobilität und fordern eine Rückbesinnung auf bewährte Technologien, um der deutschen Automobilindustrie wieder Wettbewerbsfähigkeit zu ermöglichen.
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