Konkurrent von Elon Musk? Bezos-Rakete bringt Mars-Orbiter ins All
Das Weltraumunternehmen Blue Origin des Milliardärs Jeff Bezos startete am 14. November eine New-Glenn-Rakete mit zwei NASA-Raumsonden, die zum Mars fliegen sollen. Zuvor hatte sich der Start aufgrund der Wetterbedingungen und wegen eines geomagnetischen Sturms um mehrere Tage verzögert.
Die Rakete hob um 15:55 Uhr Ortszeit vom Cape Canaveral in Florida ab. Etwa eine halbe Stunde später bestätigte das Unternehmen, dass sich die Satelliten von der Rakete gelöst hätten und zum Mars unterwegs seien. Die Sonden werden voraussichtlich im Herbst 2027 in der Umlaufbahn des Roten Planeten eintreffen.
Das Besondere an diesem Start war, dass die Antriebsstufe der Rakete erfolgreich auf einer Plattform im Atlantischen Ozean landen konnte. Somit ist Jeff Bezos’ Blue Origin neben Elon Musks
SpaceX das zweite US-Raumfahrtunternehmen, das über die Technologie der wiederverwendbaren Raketenstufen verfügt.
Die “New Glenn” von Blue Origin ist ungefähr doppelt so leistungsstark wie die Falcon 9 von SpaceX. Sie ist für den Start von bis zu 45 Tonnen in die Umlaufbahn ausgelegt. Der Durchmesser ihrer Nutzlastbucht ist doppelt so groß wie der der Rakete von SpaceX, so dass sie größere Mengen an Satelliten aufnehmen kann, die in die Umlaufbahn gebracht werden sollen. Es ist beabsichtigt, mit dieser Rakete in absehbarer Zeit neue Forschungsmodule der NASA zum Mond zu bringen.
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