Kongo: Demonstranten greifen ausländische Vertretungen an – Brand bei französischer Botschaft
Die Spannungen in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) haben inzwischen die Hauptstadt Kinshasa erreicht, wo gewalttätige Demonstranten Auslandsvertretungen angriffen. Botschaften von Frankreich, Belgien, Ruanda und den Niederlanden wurden attackiert, dabei wurde ein Brand bei der französischen Vertretung verursacht. Die deutsche Botschaft blieb bisher von Angriffen verschont, teilte jedoch mit, dass Vorsorgemaßnahmen getroffen wurden.
DRK-Truppen kämpfen im Osten des Landes gegen die Rebellengruppe M23, welche nach eigenen Angaben am Montag die Großstadt Goma eingenommen hat. Die Demonstranten in Kinshasa forderten die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf Ruanda auszuüben, um dessen angebliche Unterstützung für M23 zu beenden. Die Miliz ist eine von rund 100 bewaffneten Gruppen, die im Osten der DRK – einer ressourcenreichen Region mit Gold, Coltan, Kobalt und Diamanten – um die Macht kämpfen.
Mehr zum Thema: https://rtde.online/afrika/231546-demokratische-repub..
Mehr von RT Deutsch
Zum Kanal →
Nach Erdbeben-Katastrophe: Internationale Hilfe erreicht Venezuela
Nach ukrainischem Drohnenangriff auf Wohnhaus: Moskau kritisiert Schweigen der EU
Moskau verurteilt NATO-Pläne zur Entwicklung von Waffen für Kiew
Genug von den “reaktionären Werten” in Russland: Botschafter Lambsdorff geht nach Tel Aviv
“Familienangelegenheit” – Türke nach sechsfachem Mord an Sozialarbeitern in U-Haft