“Kipppunkt erreicht” – BAMF-Chef fordert Asylreform
Der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Hans-Eckhard Sommer, hat bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung einen radikalen Kurswechsel in der Asylpolitik gefordert.
Sommer sagte in seiner Rede, eine Demokratie die keinen echten Einfluss auf den Umgang mit Migration und Flüchtlingen ermöglicht, verliere den Rückhalt ihrer Bürger, wenn die Zahl der Flüchtlinge einfach zu groß sei und die dadurch ausgelösten Missstände, fehlende Integration, Kriminalität, islamistischer Terror, Missbrauch von Sozialleistung und leere Kassen überhandnehmen würden.
Politiker von Grünen und Linken fordern nun den Rücktritt Sommers. Innenministerin Nancy Faeser wurde von einem Journalisten von “Zeit Online” auf dessen Äußerungen angesprochen. “Wie kann das sein, dass in einer nachgeordneten Einrichtung ihres Ministeriums ein solcher Geist herrscht und werden sie mit Herrn Sommer sprechen?”
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