Kinderhilfswerk warnt vor wachsender Bildungsungleichheit in Deutschland
Das Deutsche Kinderhilfswerk sieht weiterhin große Ungleichheiten im deutschen Bildungssystem. In seinem Jahresbericht kritisiert die Organisation, dass Bildungschancen noch immer stark von sozialer Herkunft, Wohnort und Aufenthaltsstatus abhängen. Laut einer Forsa-Umfrage sprechen sich große Mehrheiten für mehr Personal an Schulen und Kitas, bundesweit einheitliche Bildungsstandards sowie kostenfreie Bildung aus.
Auch internationale Studien sehen Deutschland bei Chancengleichheit und Kinderwohl nur im Mittelfeld. Besonders groß sei der Abstand zwischen Kindern aus wohlhabenden und sozial benachteiligten Familien.
Der AfD-Abgeordnete Sebastian Maack kritisierte im Gespräch die föderale Struktur des Bildungswesens. Diese habe zu einem „Flickenteppich“ geführt und verstärke Bildungsungleichheiten zusätzlich. Maack verwies dabei auf deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern und machte insbesondere linke Bildungspolitik für schlechte Leistungen verantwortlich.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 27. Mai 2026]
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