“Kein Ultimatum für Teheran” – Trump setzt auf Zeit und religiöse Symbolik
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärte am Mittwoch vor Journalisten, dass Präsident Trump Iran keine Frist für einen neuen Vorschlag bezüglich eine Friedenslösung gesetzt habe. Laut Leavitt biete Trump dem “zerstrittenen Regime” in Teheran “großzügig Hilfe” an, während Washington den Zeitplan für weitere Schritte selbst bestimme.
Dieses Wechselspiel aus Großzügigkeit und harter Hand hatte der US-Präsident bereits am Dienstag betont. Im Rahmen des Vorlese-Marathons “America Reads the Bible” las Trump im Oval Office aus dem Alten Testament vor. Er wählte dabei die Verse aus 2. Chronik, Kapitel 7 aus, in denen Gott demjenigen “Heilung” verspricht, der sich demütigt – aber gleichzeitig damit droht, die Ungehorsamen “aus dem Land auszurotten.”
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