Johannesburg: Solarbetriebene Straßenbeleuchtung sorgt für mehr Sicherheit in der Stadt
Seit Jahren hat Johannesburg mit dunklen Straßen zu kämpfen, unter anderem weil Kabeldiebe die elektrische Infrastruktur zerstören. Angesichts der hohen Kriminalitätsrate ist das ein ernstes Problem, gegen das der Verein “Jozi my Jozi” in Kooperation mit staatlichen Stellen seit einigen Jahren vorgeht.
Der 2023 gemeinsam von Vereinen, engagierten Bürgern und der Witwatersrand-Universität ins Leben gerufene gemeinnützige Verein “Jozi my Jozi” (zu Deutsch etwa “Meine geliebte Josi”, womit Johannesburg gemeint ist) hat sich ganz dem Kampf für einen besseren Alltag der Menschen in der größten Stadt Südafrikas verschrieben.
Auf der Webseite des Vereins sind Dutzende Projekte gelistet: ein neues öffentliches Bad, Probleme im Straßenverkehr, kostenlose Internet-Hotspots, Kampf gegen Obdachlosigkeit, Reinigungsaktionen, Beratungsstellen, Sportveranstaltungen und vieles mehr gehören zum Portfolio, aber das bekannteste Projekt mit dem größten Erfolg ist die Initiative “solar lights”, solarbetriebene Straßenbeleuchtung.
In den letzten zwei Jahren wurden Hunderte Straßenlaternen in der Innenstadt installiert, die dank eines Solarpaneels unabhängig vom Stromnetz betrieben werden. Darüber hinaus sorgen auch die an den Laternenmasten befestigten Überwachungskameras für ein erhöhtes Gefühl der Sicherheit von Einwohnern und Besuchern der Stadt.
Die Webseite von “Jozi my Jozi”: https://www.jozimyjozi.com/
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