Israel begeht keinen Völkermord in Gaza? – Reporterin grillt US-Sicherheitsberater
Der US-Sicherheitsberater Jake Sullivan hat am Montag auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärt, dass die Biden-Administration die Tötung von Palästinensern in Gaza durch Israel nicht als Völkermord betrachte.
Die Weiße Haus-Korrespondentin von Al Jazeera, Kimberly Halkett, brachte Sullivan in die Enge und zitierte als Beweis einen Bericht der UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte in Palästina, Francesca Albanese, der im März dem UN-Menschenrechtsrat in Genf vorgelegt wurde. Die Korrespondentin nannte dabei die fünf in der Konvention zur Verhütung und Bestrafung des Völkermordes aufgeführten Akte des Völkermordes, von denen Albaneses Analyse zufolge drei von Israel gegen das palästinensische Volk begangen wurden. Daraufhin warf sie die Frage auf: “Wie können Sie sagen, dass kein Völkermord stattfindet?”
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