“Ich will mein Haus aufbauen und hierbleiben” – Marokkaner berichten über Folgen der Erdbeben-Katastrophe
Überlebende aus einem Bergdorf in Marokko berichten über ihre Erfahrungen während des Erdbebens in Marokko, das über 2900 Menschen das Leben gekostet hat. Wie das marokkanische Innenministerium bestätigte, wurden bisher zudem 5.530 Verletzte gezählt. Ein Großteil der Toten sei bereits begraben. Nach Informationen des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) sind etwa 100.000 Kinder von der Katastrophe betroffen. Soldaten und internationale Helfer dringen zudem weiterhin nur langsam zu den zerstörten und massiv betroffenen Dörfern im Atlasgebirge vor.
Das Erdbeben in Marokko war mit einer Stärke von 6,8 auf der Momenten-Magnituden-Skala eines der stärksten Beben seit Jahrzehnten in dem Land. Laut WHO sind mehr als 300.000 Menschen in Marrakesch und umliegenden Gebieten von dem Unglück betroffen.
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