Hohe Energiepreise, Bürokratie, Kreditklemme: Warum laut Werner der Mittelstand zerbricht
Der Wirtschaftswissenschaftler und Universitätsprofessor Richard Werner bewertet die aktuelle Lage der deutschen Wirtschaft als Ergebnis einer unglücklichen Mischung aus hausgemachten Fehlern und externen Belastungen. Die Merz-Regierung wiederhole – so Werner – die Versäumnisse der Ampelkoalition, indem sie eine der “schlechtesten denkbaren Wirtschaftspolitiken” fortsetze, während globale Rahmenbedingungen ohnehin gegen Deutschland arbeiten. Hohe Energiepreise, der Verzicht auf günstiges russisches Gas, wachsende Bürokratie aus Brüssel und Berlin sowie eine Politik, die seiner Einschätzung nach deutsche Interessen ignoriere, verschärfen die strukturellen Probleme des Standorts massiv.
Gleichzeitig verschlechtert sich die Unternehmenslandschaft spürbar: Immer mehr Traditionsfirmen müssen aufgeben, während Insolvenzmeldungen rapide steigen und jedes dritte Unternehmen um seine Existenz fürchtet. Besonders hart trifft es die Immobilienbranche, die Automobilindustrie samt Zulieferern sowie den Mittelstand, dem Banken zunehmend Kredite verweigern. Werner sieht in vielen dieser Entwicklungen das Ergebnis jahrelanger Fehlsteuerung, die den Finanzsektor in Richtung Immobilienspekulation gedrängt habe – mit spürbaren Folgen für die reale Wirtschaft.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 24. November 2025]
Mehr auf unserer Webseite: https://rtde.org/
Mehr von RT Deutsch
Zum Kanal →
“Sind Sie bereit, den Völkermord im Libanon zu stoppen?” – Vance weicht Frage aus
Großevent nach Sonnenuntergang: Über 20.000 Menschen beim Moskauer “Nachtlauf”
“Nazis raus” – Chefredakteure trollen Demo gegen Nius und Apollo News
Selenskij droht Weißrussland: “Wir kennen jedes Werk, das für Russland und diesen Krieg arbeitet”
Israelische Angriffe im Libanon: Iran erklärt Straße von Hormus erneut für gesperrt