Höcke über Ukraine-Konflikt: “US-Stellvertreterkrieg – Merz arbeitet noch immer für BlackRock”
Im Interview mit Roger Köppel von der Schweizer Weltwoche hat AfD-Politiker Björn Höcke die westliche Ukraine-Politik scharf kritisiert und den Konflikt als “Stellvertreterkrieg” zwischen den USA und Russland bezeichnet. Zugleich warf er den politischen Eliten in Deutschland vor, sich zu stark an transatlantischen Strukturen zu orientieren und deutsche Interessen zu vernachlässigen.
Die transatlantischen Beziehungen seien aus seiner Sicht schwer beschädigt, nicht zuletzt wegen der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines durch “amerikanische Einheiten”. Höcke kritisierte dabei Bundeskanzler Friedrich Merz besonders scharf und stellte einen Zusammenhang zwischen dessen früherer Tätigkeit für den Vermögensverwalter BlackRock und der deutschen Unterstützung für die Ukraine her.
Der Thüringer AfD-Chef kritisierte gesellschaftliche Entwicklungen im Westen, die traditionelle Werte wie Familie, Nation und Kultur zunehmend verdrängten. Darüber hinaus sprach sich Höcke für ein souveräneres Europa in einer “multipolaren Weltordnung” aus. Zudem beklagte der AfD-Politiker einen Verlust nationaler Identität in Westdeutschland:
“In der westlichen Bundesrepublik gibt es Deutsch sprechende Amerikaner und im Osten der Republik wohnen Deutsch sprechende Deutsche.”
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