Heftiger Regen und Sturmböen legen Frankreich lahm
Schwere Unwetter haben am Mittwoch in Frankreich für große Schäden gesorgt. In der Hauptstadt Paris führte Starkregen zu Überflutungen, wobei die Wassermassen in viele Metrostationen eindrangen. Betroffen war auch das Parlamentsgebäude, in dem gerade eine Sitzung stattfand. Die Sitzung wurde daraufhin unterbrochen.
Sturmböen erreichten Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern. Zwei Menschen, darunter ein zwölfjähriger Junge, sind durch umstürzende Bäume tödlich verletzt worden.
In der Normandie stürzte der Glockenturm einer Kirche ein. Über 100.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Das Unwetter führte laut Medienberichten zu einer deutlichen Abkühlung. Innerhalb von 20 Minuten soll die Temperatur um 11 Grad gefallen sein. In vielen Regionen Frankreichs wurden zuvor Temperaturen von weit über 30 Grad gemessen.
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