Grenzkonflikt: Thailand und Kambodscha liefern sich Schusswechsel
In Südostasien ist der langjährige Grenzstreit zwischen Thailand und Kambodscha eskaliert. Laut offiziellen Angaben kam es am Donnerstag in der Region zu schweren Schusswechseln.
Beide Länder beschuldigen sich gegenseitig, das Feuer zuerst eröffnet zu haben. Laut der thailändischen Armee wurden durch kambodschanische Angriffe mindestens neun Zivilisten getötet und 14 weitere verletzt.
Die mehr als 800 Kilometer lange Grenze zwischen den beiden südostasiatischen Ländern ist seit der Kolonialzeit umstritten. Die jüngste Eskalation geht auf Ende Mai zurück, als ein kambodschanischer Soldat bei einem Schusswechsel getötet wurde.
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