Gedenkveranstaltung in Dortmund: Erinnerung an sowjetische Opfer des Faschismus
Auf dem internationalen Friedhof in Dortmund fand am Samstag eine Trauerzeremonie an der sowjetischen Gedenkstätte statt. Vertreter der russischen Botschaft und Verbände aus Nordrhein-Westfalen erinnerten an die 5.095 dort bestatteten sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter.
Der russische Botschafter Sergej Netschajew forderte erneut, die Verbrechen des Naziregimes an sowjetischen Bürgern als Völkermord anzuerkennen. In NRW liegt fast ein Viertel aller sowjetischen Grabstätten in Deutschland, insgesamt sind bis zu 800.000 Sowjetbürger hier begraben.
Der Historiker Dr. Peter Brandt, Sohn des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt, stellte die NS-Pläne gegenüber Slawen den Vernichtungsabsichten gegenüber den Juden gleich.
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