Ex-Vizekanzler Gabriel vergleicht AfD wieder mit den Nazis
Am Montag hat sich der ehemalige Vizekanzler Sigmar Gabriel in der ARD-Sendung “Hart aber fair” zu dem Thema “Was hält Deutschland noch zusammen?” über die AfD geäußert.
So zeigte Gabriel sich bereit, einzugestehen, dass “nicht jeder AfD-Wähler oder Wählerin eine Ausgeburt der Hölle ist”.
“Aber was die Partei in ihre Programme schreibt”, setzte der SPD-Politiker fort, indem er sich auf die jüngste Feststellung des Verwaltungsgerichts in Hannover berief, macht sie zu einer “durchgängig verfassungsfeindlichen Partei”.
“Übrigens, Deutschland hat ja diesen Test schon mal gemacht – 1933”, konstatierte Gabriel unter enthusiastischem Beifall des anwesenden Talkshow-Publikums. “Da haben ja die bürgerlichen Parteien gedacht, diesen blöden Kerl [Adolf Hitler] da, den hegen wir ein. Das Gegenteil war der Fall”, mahnte der ehemalige Außenminister in Angela Merkels drittem Kabinett (von 2017 bis 2018).
“Ich finde, es gibt auch ein aktuelles Beispiel, wenn man wissen will, was passiert, wenn man Populisten die Macht gibt: Das ist Amerika”, offenbarte Gabriel.
Das stetige Wachstum der AfD innerhalb der deutschen Gesellschaft sei laut ihm “ein richtig kultureller Gegenentwurf zu der liberalen Demokratie, für die wir stehen”.
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