EU im Iran-Konflikt: Große Worte, wenig Einfluss
Nach dem offenbar erzielten Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran bemüht sich die EU sichtbar darum, ihre Rolle nachträglich aufzuwerten. Brüssel bietet Unterstützung an, verweist auf Erfahrung bei Atomverhandlungen und spricht von Kontakten mit Teheran, den Golfstaaten und Washington.
Doch RT DE-Korrespondent Roman Ziskin ordnet ein: Mit dem Konflikt selbst, den Verhandlungen und der Vermittlung hatte Europa kaum etwas zu tun. Während Trump Pakistan und mehreren Golfstaaten dankte, blieb die EU unerwähnt. Nun bleibt europäischen Politikern vor allem, diplomatische Aktivität zu simulieren, Sanktionen rhetorisch in Aussicht zu stellen und zu hoffen, dass die Straße von Hormus offen bleibt – denn echten Einfluss auf Iran oder die USA hat Brüssel kaum.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 15. Juni 2026]
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